Jedes Virus wird nur an seinem eigenen Verlauf der letzten zwei Jahre gemessen.
Die neueste Woche (KW 40/2026) ist noch unvollständig und wird noch nicht verwendet (4 von 11 Anlagen). Mehr dazu
moderat, stabil
Wochenwert KW 39/2026 (jüngster Messtag 27.09.2026, vor 16 Tagen): 3.4·10¹² Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner. Verlauf anzeigen
Grundniveau, fallend
Geringe Aussagekraft: 80 Prozent der Einzelmessungen der letzten zwei Jahre liegen unter der Bestimmungsgrenze. Ergebnis mit besonderer Vorsicht lesen. Mehr dazu
Wochenwert KW 39/2026 (jüngster Messtag 27.09.2026, vor 16 Tagen): 6.3·10¹⁰ Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner. Verlauf anzeigen
Grundniveau, steigend
Geringe Aussagekraft: 84 Prozent der Einzelmessungen der letzten zwei Jahre liegen unter der Bestimmungsgrenze. Ergebnis mit besonderer Vorsicht lesen. Mehr dazu
Wochenwert KW 39/2026 (jüngster Messtag 27.09.2026, vor 16 Tagen): 1.2·10¹⁰ Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner. Verlauf anzeigen
Grundniveau, fallend
Geringe Aussagekraft: 84 Prozent der Einzelmessungen der letzten zwei Jahre liegen unter der Bestimmungsgrenze. Ergebnis mit besonderer Vorsicht lesen. Mehr dazu
Wochenwert KW 39/2026 (jüngster Messtag 27.09.2026, vor 16 Tagen): 1.6·10¹⁰ Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner. Verlauf anzeigen
Anteil der positiven PCR-Proben im Sentinella-Netz des BAG, KW 40/2026 (28.09. bis 04.10.2026). Das sind keine Erkrankungszahlen.
8.7 Prozent
2 von 23 Proben positiv. Das 95-Prozent-Intervall reicht von 2.4 bis 26.8 Prozent.
4.3 Prozent
1 von 23 Proben positiv. Das 95-Prozent-Intervall reicht von 0.8 bis 21.0 Prozent.
0.0 Prozent
0 von 23 Proben positiv. Das 95-Prozent-Intervall reicht von 0.0 bis 14.3 Prozent.
Jede Skala läuft von grün über gelb nach rot. Der Marker zeigt, wo der aktuelle Wert im Vergleich zu früheren Werten liegt, und das Wort darüber fasst diese Position in fünf Stufen zusammen. Die Skalen zeigen, wie viel Erbgut eines bestimmten Virus im Abwasser steckt.
Die Einstufung ist eine eigene Berechnung auf Basis der offenen Daten des BAG. Vergleichszeitraum, Schwellen, Trendgrenze und Verschiebung sind Festlegungen dieser Seite und keine Vorgaben des BAG.
Das BAG stellt die Messwerte je Kläranlage und Tag bereit. Einen schweizweiten Gesamtwert enthalten die Daten nicht, wir berechnen ihn selbst: Zuerst bilden wir je Anlage und Kalenderwoche das Mittel der vorhandenen Messwerte (in den letzten Jahren rund drei bis vier pro Woche und Anlage). Dann mitteln wir über die Anlagen und gewichten dabei mit der Einwohnerzahl des jeweiligen Einzugsgebiets. Das Ergebnis ist die mittlere Viruslast je 100’000 Einwohner im abgedeckten Einzugsgebiet.
Eine Woche zählt nur, wenn die Anlagen mit Messwert mindestens 50 Prozent der Einwohner aller zu diesem Zeitpunkt aktiven Anlagen abdecken. Eine Anlage gilt ab ihrem ersten Messwert als aktiv. Fehlen in einer Woche zu viele Anlagen, zeigen wir eine Lücke und rechnen nichts dazu. Das war in den Sommern 2024, 2025 und 2026 jeweils in einer Woche der Fall (um KW 30 und 31), und es betrifft die jeweils jüngste Woche, solange noch nicht alle Anlagen geliefert haben. Die Grenze von 50 Prozent haben wir selbst gewählt.
Die Wochenwerte glätten wir leicht: Der Wert einer Woche geht doppelt in den Mittelwert ein, die Werte der Vorwoche und der Folgewoche je einfach. Am Rand der Reihe fehlt ein Nachbar, dort rechnen wir mit den vorhandenen.
Verglichen wird mit den letzten zwei Jahren. Wir ordnen alle geglätteten Wochenwerte dieser Zeit und markieren die Grenze, unter der die niedrigsten zehn Prozent liegen (grün), sowie die Grenze, über der die höchsten zehn Prozent liegen (rot). Dazwischen verläuft die Skala gleichmässig, noch extremere Werte stehen am Rand. Der Marker zeigt also, wie hoch ein Virus im Vergleich zu seiner eigenen jüngeren Geschichte liegt. Die Viren untereinander lassen sich damit nicht vergleichen.
Der Pfeil beruht auf den letzten beiden ungeglätteten Wochenwerten. Ändern sie sich um höchstens ein Zehntel, zeigt er waagerecht, sonst nach oben oder unten. Liegt zwischen den beiden letzten gültigen Wochen eine Lücke, zeigen wir keinen Pfeil.
Messwerte erreichen uns mit Verzögerung. Damit die Anzeige nicht hinterherhinkt, schieben wir den Marker bei steigendem Trend ein Stück nach rechts und bei fallendem nach links. Pro Tag Alter des letzten Messwerts sind das gut 0,3 Punkte auf der Skala von 0 bis 100, höchstens fünf Punkte, erreicht nach 14 Tagen. Diese Verschiebung beeinflusst nur Farbe und Wort. Die dargestellten Messwerte und Kurven ändern sich dadurch nicht.
Im Verlauf jedes Virus lässt sich zwischen «Schweiz gesamt» und «Pro Anlage» umschalten. Pro Anlage zeigen wir das Wochenmittel der Einzelmessungen jeder Anlage in einem eigenen Diagramm. Alle Diagramme haben dieselbe Skala, und die graue gestrichelte Linie zeigt den Gesamtwert. Die Werte sind je 100’000 Einwohner des jeweiligen Einzugsgebiets angegeben, so lassen sich Anlagen unterschiedlicher Grösse nebeneinander darstellen. Fehlen einer Anlage in einer Woche alle Messwerte, bleibt ihre Kurve dort unterbrochen. Skala und Einstufung gelten nur für den Gesamtwert und nicht für einzelne Anlagen.
Wir teilen die Skala in fünf gleich breite Abschnitte: Grundniveau, moderat, erhöht, stark und sehr stark. Die senkrechten Striche auf den Skalen markieren die Grenzen. Werte jenseits des grünen oder roten Punktes werden am Rand dargestellt. Der erste und der letzte Abschnitt umfassen deshalb auch alle noch extremeren Werte. Diese Einteilung haben wir selbst festgelegt.
Die Stufen beschreiben, wie stark ein Signal im Vergleich zur eigenen Vergangenheit ausfällt. Sie sind keine Entwarnung: Auch in der untersten Stufe gibt es Infektionen, zumal die Abwasserdaten nur einen Teil des Landes abdecken und nicht auf Infektionszahlen kalibriert sind.
Keine Kalibrierung auf Infektionszahlen. Wir haben für die Schweiz keine Umrechnung von der Viruslast auf Infektionszahlen und zeigen deshalb keine.
Ausgewählte Anlagen. Die Daten enthalten 11 Kläranlagen mit zusammen 2’012’193 Einwohnern im Einzugsgebiet, davon eine in Liechtenstein (FL), die mit ihrer Einwohnerzahl in den Wert einfliesst. Nach Stand der Daten vom 13.10.2026 haben bis Juni 2023 sieben Anlagen Werte geliefert, seit Juli 2023 sind es elf. Im zweijährigen Vergleichszeitraum haben also immer dieselben elf Anlagen gemessen. Den Anteil an der Schweizer Bevölkerung geben wir nicht an, weil wir ihn nicht belegt haben.
Bestimmungsgrenze. Ein Teil der Einzelmessungen liegt unter der Bestimmungsgrenze des Messverfahrens. Die Quelle liefert für diese Messungen trotzdem Werte, und wir verwenden sie unverändert. Im Vergleichszeitraum liegen darunter: SARS-CoV-2 25 Prozent, Influenza A 80 Prozent, Influenza B 84 Prozent und RSV 84 Prozent der Einzelmessungen. Wo es mehr als die Hälfte sind, weisen wir bei der Skala auf die geringe Aussagekraft hin. Diese Grenze von 50 Prozent haben wir selbst gewählt.
Unterschied zur Darstellung des BAG. In den Daten des BAG steht je Anlage ein Wert im Verhältnis zum bisherigen Höchstwert des 7-Tage-Mittels seit Juli 2023. Wir verwenden ihn nicht. Unsere Einstufung vergleicht den schweizweiten Wochenwert mit den letzten zwei Jahren. Beide Darstellungen können deshalb zu verschiedenen Einschätzungen führen.
Quellen:
Die Sentinella-Datei des BAG enthält je Kalenderwoche die Zahl der untersuchten Proben und die Zahl der positiven Nachweise je Erreger (PCR). Wir zeigen die Positivitätsrate: Nachweise geteilt durch alle Proben der Woche. Das 95-Prozent-Intervall stammt aus der Datei. Wir haben es für alle verwendeten Zeilen als Wilson-Intervall nachgerechnet.
Die Datei enthält keine Zahlen zu Arztbesuchen wegen Atemwegserkrankungen. Die Rate sagt deshalb nicht, wie viele Menschen erkrankt sind, sondern nur, welcher Anteil der untersuchten Proben positiv war. Die Zahl der Proben schwankt von Woche zu Woche stark. Bei wenigen Proben ist das Intervall breit und die Rate springt leicht. Eine Ampel zeigen wir hier nicht.
Abwasserwerte verraten nicht, wie schwer Erkrankungen verlaufen oder wie stark das Gesundheitssystem belastet ist. Wir rechnen sie nicht in Erkrankungszahlen um und sie sagen nichts über dein persönliches Ansteckungsrisiko. Abwasserdaten und Sentinella stammen aus verschiedenen Messsystemen. Wir zeigen sie nebeneinander und verrechnen sie nicht. Die Quelle markiert die jüngsten Tage teilweise als unvollständig, deshalb kann sich die Einstufung der letzten Wochen noch ändern.
Die Angabe am Anfang der Seite nennt den Tag der jüngsten Messung, die in die Auswertung eingeht. Beim Abwasser ist das der jüngste Messtag einer gültigen Woche, bei Sentinella das Ende der zuletzt erfassten Kalenderwoche. Fallen beide auf verschiedene Tage, zählt der spätere.
Warum die neueste Woche oft fehlt: Die Anlagen liefern ihre Werte mit Verzögerung. In den Daten vom 13.10.2026 endeten die Messreihen am 28.09.2026, die laufende KW 40 hatte erst Werte von 4 der 11 Anlagen. Eine Woche verwenden wir erst, wenn die Anlagen mit Werten mindestens 50 Prozent der Einwohner abdecken. Bis dahin gilt die Woche davor. Das ist der Normalfall und kein Fehler. Sobald genug Anlagen nachgeliefert haben, rückt die Anzeige von selbst vor.
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